Kinder: Die Grundlage für fremdenfeindliches Verhalten wird oft bereits im Kindesalter gelegt. Die Kindereinrichtungen und Grundschule verfügen nur über unzureichende, bzw. keine altersgerechte Präventionsarbeit.
Jugendliche/Heranwachsende: Den jungen Menschen fehlen die sozialen Bindungen. Hohe Arbeitslosigkeit in unserer strukturschwachen Region bedeutet ständige Konfrontation mit der Armut. Fehlende Perspektiven drängen sie in die „Opfer“rolle. Sie müssen animiert werden, wieder aktiv an der Zukunftsplanung und -gestaltung mitzuwirken.
Eltern: der Familie kommt eine wichtige und zentrale Rolle in der Erziehung zu. Dazu ist es jedoch zwingend notwendig, dass die Eltern über das notwendige Wissen verfügen, um dieser wichtigen Aufgabe gerecht werden zu können.
Entscheidungsträger: Rechtsextremismus als gesamtgesellschaftliches Problem wird oft verkannt. Zuständigkeitsdenken muss ausgeschaltet werden und jede mögliche Unterstützung in die Entscheidungen einfließen.
Pädagogen: Den Lehrern und Erziehern müssen alle möglichen Voraussetzungen gegeben werden, um eigenes Wissen zu erwerben und weiterzugeben. Nur dann können sie situationsbezogen richtig reagieren.
Einwohner des Amtsbereiches zur Stärkung der Zivilcourage: Engagement braucht fachliche Beratung und Begleitung und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Ziele